Lüftungskosten verteilen

Klimatisierung ist kostspielig. Neben dem Strom für den Ventilator muss die Lufterwärmung bezahlt werden und ebenso die nochmals teurere Luftkühlung, neben möglichen anderen Aufbereitungen. Während für alle anderen Medien (Gas, Wasser, Strom etc.) Verbrauchszähler vorliegen, fehlen diese bislang für die Klimaluft.

Ersatzhalber– anstelle einer Verbrauchserfassung – wird heute meist nach dem Flächenschlüssel verteilt. Dies bedeutet eine unfaire Gleichmacherei, und nicht selten kommt es zu Kostenrückbehalten oder Rechtsstreitigkeiten. Aus Energieeffizienz-Gründen und auch aufgrund der neuen VDI 2077 Blatt 4 wird in vielen Fällen nun zu einer verbrauchsbasierten Lüftungskostenabrechnung übergegangen.

Luftmeister GmbH - Lüftungskosten verteilen

Die Luftmeister GmbH hat sich dieser Anwendung angenommen und den weltweit ersten Luftzähler und Luftenergiezähler entwickelt. Während der Luftzähler die Luftmenge aufaddiert, die jeder Verbraucher erhält, erfasst der Luftenergiezähler zudem, welche Wärmezufuhr und „Kältezufuhr“ jeder Verbraucher erhalten hat – dadurch können zudem die hohen Kosten der Luftaufbereitung gerecht verteilt werden. Siehe dazu auch den Fachbeitrag „Lüftungskostenabrechnung“.

VDI 2077 Blatt 4

Diese neue Richtlinie (seit Januar 2017 im Gründruck, voraussichtlich ab Ende 2017 im Weißdruck gültig) beschreibt die verbrauchsbasierte Lüftungskostenabrechnung. Es wird u.a. eine Fallunterscheidung vorgenommen: Sofern RLT-Neuanlagen mehrere Mietparteien versorgen und diese entweder individuell geregelte Volumenströme beziehen und/oder zu unterschiedlichen Tageszeiten versorgt werden, besteht die Pflicht einer verbrauchsbasierten Abrechnung. Die vollständige Richtlinie kann im Beuth-Verlag bezogen werden.

Luftmeister GmbH - VDI 2077 Blatt 4

Im folgenden Fachbeitrag wird in die Thematik der verbrauchsbasierten Lüftungskostenabrechnung eingeführt und diese anhand eines Zahlenbeispiels dargestellt: